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WhatsApp Kryptowährung könnte schon im Sommer erscheinen

von Robert Klatt •

Die Kryptowährung soll zum Austausch von Geld innerhalb des Messengers dienen. Ihr Wert ist an reale Währungen gebunden, um Schwankungen zu vermeiden.


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Laut einem Bericht der New York Times sollen bei Facebook derzeit mehr als 50 Entwickler an einer Kryptowährung für WhatsApp arbeiten, über die erstmals im Dezember 2018 Gerüchte aufgetaucht sind. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens gibt es trotz des erneuten Berichts bisher nicht. Als Quelle werden mehrere anonyme Quellen genannt, die intern mit dem Projekt vertraut sind. Die fertige Kryptowährung soll direkt in den Messenger implementiert werden, um es Nutzern zu ermöglichen sich dort gegenseitig Geld in Echtzeit zu überweisen.

Verhandlungen mit Börsen gestartet

Das fortgeschrittene Stadium der Entwicklung wird ebenfalls durch Verhandlungen belegt, die laut dem Bericht bereits zwischen Facebook und namentlich nicht genannten Kryptogeld-Marktplätzen geführt werden sollen. Nutzer der Kryptowährung könnten dann dort zum Start des virtuellen Geldes ihr Guthaben erwerben. Im Gegensatz zu Bitcoin, Ethereum und Co. soll die Facebook beziehungsweise WhatsApp Kryptowährung nicht als Spekulationsobjekt dienen, sondern eine hohe Wertstabilität aufweißen, die erreicht wird, in dem der Wechselkurs an mehrere traditionelle Währungen gekoppelt wird. Wie und ob Facebook mit der Kryptowährung Geld verdienen möchte ist bisher nicht bekannt. Auch wie gegen illegale Nutzung der auf der Blockchain basierenden Kryptowährung verhindert werden soll ist bisher nicht bekannt.

Telegram und Signal ebenfalls mit Kryptowährung

Neben WhatsApp arbeiten auch Telegram und Signal an eigenen Kryptowährungen, bei denen die Kontrolle jedoch direkter von den Nutzern ausgehen soll, inklusive der draus resultierenden starken Kursschwankungen.

Die sogenannte Grams Kryptowährung von Telegram soll wie die noch namenlose WhatsApp Kryptowährung ebenfalls in den nächsten Monaten erscheinen. Bei Signal erfolgt die Entwicklung des sogenannten Mobilecoin nicht direkt durch die Entwickler des Messengers, sondern durch ein separates Projekt, das zum ursprünglichen Messenger jedoch verbunden ist. Details zum Mobilecoin wurden bereits 2017 in einem Whitepaper (PDF) der Öffentlichkeit vorgestellt. Geplant ist mit dem Initial Coin Offering (ICO) 30 Millionen Dollar einzunehmen.

Auch die asiatische Konkurrenz Kakao sowie Line und der Kik-Messenger sollen an Kryptowährungen arbeiten, über die jedoch noch keine weiteren Details bekannt sind.

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