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Waterdrop-Design

Vivo zeigt Smartphone ohne Tasten, Frontkamera und Öffnungen

von Robert Klatt •

Das Waterdrop-Design soll für eine minimalistische und glatte Optik sorgen, bei der störende Elemente geschickt versteckt sind.


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Ein neues Smartphone-Konzept des chinesischen Herstellers Vivo mit dem Namen 'Apex 2019' zeigt ein Gerät, das komplett ohne physische Buttons, eine Frontkamera und Gehäuseöffnungen auskommt. Beim sogenannten Waterdrop-Design des Smartphones wurde auf alle als störend empfundenen Elemente verzichtet. Das Gerät verfügt deshalb weder über eine Notch, noch einen sichtbaren Lautsprecher oder ein sichtbares Mikrofon, um so ein glattes und minimalistisches Design zu erreichen.

Vivo Apex 2019 Concept Smartphone

Um die üblichen Funktionen trotzdem anbieten zu können, hat Vivo sich einer Reihe technischer Tricks bedient. Anstatt eines sichtbaren Fingerabdrucksensors verfügt das Smartphone über einen In-Display-Sensor, der sich fast unter dem gesamten Display befindet. Durch den großen Fingerabdrucksensor sollen Nutzer laut Vivo das Gerät direkt durch das Antippen eines beliebigen App-Icons auf dem Bildschirm freischalten und dabei direkt die App starten können.

Der normalerweise vorhandenen USB-Anschluss wurde durch einen von Vivo entwickelten magnetischen Anschluss ersetzt, über den Daten ausgetauscht und das Smartphone geladen werden kann.

Berührungsempfindliche Gehäusebereiche

Auch die normalerweise vorhandenen Lautstärke- und Ein/Aus-Buttons fehlen beim Vivo Apex vollständig. Stattdessen verfügt das Smartphone über berührungsempfindliche Bereiche im Gehäuserahmen, die auch die Druckstärke der Nutzer erkennen können und so entsprechende Aktionen auslösen.

Die Body SoundCasting genannte Technologie überträgt Töne direkt über das Display, dass in Schwingungen versetzt wird, um so Töne zu erzeugen. Ein klassischer Lautsprecher, der die Optik zerstören würde, muss aus diesem Grund nicht verbaut werden.

High-End-Komponenten

Auch die anderen Komponenten des Vivo Apex gehören zur Oberklasse. Als SoC kommt Qualcomms Flaggschiff Snapdragon 855 zum Einsatz, der auf 12 GByte Arbeitsspeicher zugreifen kann. Der interne Speicher bietet 256 GByte Kapazität, ergänzt werden kann er nicht.

Weitere Details beispielsweise zum Akku und zum Display gibt es bisher nicht. Vivo wird diese vermutlich auf dem Mobile World Congress (MWC) Ende Februar in Barcelona nachreichen. Ob das Konzept so auch in Serienproduktion geht und wann und zu welchem Preis es erhältlich wäre ist ebenfalls noch unklar.

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