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Nur 20 bis 3 Prozent

Sprachassistenten und Virtual-Reality werden laut Umfrage kaum genutzt

von Dennis Lenz •

Eine weltweite Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte kam zu dem Ergebnis, dass Sprachassistenten von Smartphones nur von 20 Prozent der Besitzer benutzt werden. Virtual-Reality-Hardware besitzen sogar nur drei Prozent der Befragten. Lediglich das Internet der Dinge wird zunehmend beliebter.


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Die Global Mobile Consumer Survey 2017 von Deloitte untersuchte die Nutzungsgewohnheiten von Mobilfunknutzern, ihre Haushaltsausstattung und ihre Offenheit gegenüber neuen Technologien. In Deutschland wurden über 2.000 Konsumenten und weltweit mehr als 53.000 Konsumenten befragt. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass viel gehypte Trends wie Sprachassistenten und Virtual-Reality von den meisten Verbrauchern bisher kaum beachtet werden. „Zwar zeigen sich die jüngeren Altersgruppen erwartungsgemäß aufgeschlossener – im Verhältnis zur Gesamtzahl bleiben sie aber in der klaren Minderheit“, sagte Deloitte-Manager Andreas Gentner. „Von Disruption kann zurzeit keine Rede sein – eher von einer evolutionären Entwicklung in unterschiedlichen Geschwindigkeiten.“

Besonders Virtual-Reality ist aktuell nicht mehr als ein Hype. Von den befragten Personen gaben nur drei Prozent an Virtual-Reality-Hardware zu verwenden. Dies ist nur ein Prozentpunktmehr als 2016. Einfache Hardware wie Cardboards verlieren zunehmen an Bedeutung und hochwertige Hardware wie Full-Feature-Brillen verdoppelten ihren Anteil. Betrachtet man die ebenfalls erfragten Kaufabsichten wird jedoch deutlich, dass auch in den kommenden Jahren der Anteil an Virtual-Reality-Geräten in privaten Haushalten gering bleiben wird.

Einige Hersteller reagierten bereits auf das Schwache Anlaufen des Virtual-Reality-Geschäfts. Nokia stoppte die Entwicklung neuer Versionen seiner Virtual-Reality-Kamera Ozo. Außerdem gab Nokia an, dass in Zukunft 30% des Personals der Sparte Nokia Technologies abgebaut wird. Auch der Technologie-Gigant Intel beendete das Virtual-Reality-Project Alloy, das erst im letzten Jahr vorgestellt wurde und als Referenz für das Intel „Merged Reality“ Konzept dienen sollte.

Die Akzeptanz von Sprachassistenten, wie Apple Siri die bereits auf vielen Smartphones vorinstalliert sind, liegt deutlich höher. 18 Prozent der befragten Personen in Deutschland gaben an einen Sprachassistenten zu verwenden. 12 Prozent haben es ausprobiert, waren aber nicht von der Technologie überzeugt. 43 Prozent haben hingegen die Sprachsteuerung nie genutzt. 13 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass ihr Smartphone noch nicht über einen Sprachassistenten verfügt und 14 Prozent wussten nicht, ob ihr Gerät darüber verfügt. Auffallend ist, dass iPhone-Besitzer deutlich aus der Masse herausstechen. Sie verwenden den Sprachassistenten Sire deutlich mehr als der Durchschnitt der befragten Personen.

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