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Vorerst nur für Geschäftskunden

Marktstart von Microsoft Surface Pro LTE im Dezember

von Dennis Lenz •

Das Microsoft Surface Pro mit LTE soll für Geschäftskunden im Dezember 2017 erscheinen. Privatkunden müssen sich bis Anfang 2018 gedulden.


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Die fünfte Generation des Microsoft Detachable ist zum ersten Mal mit optionalen LTE-Modem erhältlich. Anfangs ist das Gerät leider nur für Geschäftskunden erhältlich. Privatkunden können das Surface Pro LTE erst Anfang 2018 erwerben.

Microsoft gab auf der hauseigenen Business-Konferenz Future Decoded bekannt, dass das Surface Pro am 1.Dezember 2017 auch in der LTE-Version veröffentlicht wird. Panos Panay, Chef der Microsoft Surface-Sparte sagte jedoch, dass das Surface Pro mit integriertem Baseband vorerst nur an Geschäftskunden verkauft wird. Konsumenten können das Surface Pro mit Baseband erst 2018 direkt bei Microsoft bestellen bis dahin müssen sie weiterhin auf Tethering zurückgreifen um unterwegs im Internet surfen zu können.

Obwohl Microsoft das Surface Pro speziell für den Business-Sektor entworfen hat, wurden alle Vorgängerversionen nur mit WLAN ausgeliefert. Das nun kommende fünfte Generation des Surface Pro ist die erste mit LTE-Modem. Verbaut wird das schon leicht in die Jahre gekommene Snapdragon X16 Modem vom Qualcomm. Geboten werden Cat9-Geschwindigkeit und 20 LTE-Frequenzbänder. Die maximale Downloadgeschwindigkeit liegt bei 450 MBit pro Sekunde.

Microsoft hat bisher nur die US-Preise für das Surface Pro mit LTE veröffentlicht. Für 1.300 Dollar bekommen potenzielle Kunden die Version mit Core i5, 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 Gigabyte SSD. Die selbe Ausstattung kostet in Deutschland mit 1450 Euro deutlich mehr. Mit LTE-Modem kostet das Surface Pro 1.450 Dollar. Details zu Differenzen in der Akkulaufzeit zwischen der LTE und der WLAN Nutzung machte Microsoft nicht. Besonders bei LTE Nutzung ist es schwer eine genaue Akkulaufzeit anzugeben, weil diese stark von der Netzabdeckung abhängt und somit schwankt.

Golem.de konnte im Test mit dem Surface Pro bei 150 cd/m² Displayhelligkeit 7:55 Stunden im Powermark Productivity und 3:45 Stunden im PCMark 8 Home Conventional erreichen. Die Tests wurden mit der i7-Variante durchgeführt. Es sind daher Abweichungen zur Core i5-Variante zu erwarten. Die Akkulaufzeit sollte im Vergleich zur Vorgängergeneration höher ausfallen, weil Microsoft die Akkukapazität von 39 auf 45 Wattstunden deutlich erhöht hat.

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