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FCC erteilt Genehmigung

Google Project Soli – Smartphone-Gestensteuerung durch die Hosentasche

von Robert Klatt •

Die Gestensteuerung erlaubt es Smartphones selbst durch die Hosentasche zu steuern. Derzeit gibt es noch keine Geräte mit der Technologie auf dem Markt.


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Die Federal Communications Commission (FCC) hat Google eine Sondergenehmigung erteilt, die es dem Konzern erlaubt ein Radar einzusetzen, das die üblichen Grenzwerte übersteigen darf. Genutzt wird das Radar für Googles Project Soli mit dem Smartphones per Gestensteuerung kontrolliert werden können. Dank des starken Radarstrahls können Gesten selbst durch die Hosentasche erkannt werden. Die Gesten müssen dazu lediglich vor dem Bildschirm des Smartphones mit der Hand geformt werden. Ein Drehen der Finger könnte so beispielsweise durch die Hosentasche die Lautstärke des Smartphones regulieren.

Genehmigung der FCC

Mit Radarstrahlen die innerhalb der üblichen Grenzwerte liegen, wäre es nicht möglich Gesten durch die Hosentasche zu erkennen. Google musste daher eine Sondergenehmigung bei der FCC beantragen. Dazu muss die Behörde entscheiden ob eine Sondererlaubnis im Interesse der Öffentlichkeit ist. Dies hat die Behörde in ihrer Untersuchung nun offiziell festgestellt. Laut der FCC ist die von Google angebotenen innovative Gestensteuerung ausreichend, um ein öffentliches Interesse an der Sondergenehmigung zu erlauben. Außerdem ist es technisch unwahrscheinlich, dass das Radar andere Geräte stört, da es die Frequenzbänder von 57 GHz bis 64 GHz nutzt.

Nutzung auch in Flugzeugen

Das ursprünglich auf der Google-Entwicklerkonferenz I/O 2015 vorgestellte Projekt Soli darf mit der Sondergenehmigung der FCC auch in Flugzeugen genutzt werden. Smartphones mit der Radar-Technik gibt es jedoch noch nicht. Google selbst erklärt auf der Webseite des Projekts, dass neben Smartphones auch die Nutzung in Laptops und Wearables wie zum Beispiel Smartphones oder Fitnessarmbändern möglich wäre. Gesten soll laut Google wesentlich genauer erkannt werden als bei bisherigen Systemen wie zum Beispiel Microsoft Kinect. Die Abtastung erfolgt 2000 Mal pro Sekunde.

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